Systemisches Denken lernen: Wenn wir schon lange auf der Suche nach der Lösung unseres Gesundheitsproblems (zB auch im Internet) sind, bringt es uns nichts weiter an der Oberfläche zu kratzen. Wir müssen in der Materie eine ausreichende Tiefe und auch eine hinreichend fachliche Expertise erlangen, systemisch denken lernen beginnen und im Kontext. Wir müssen nicht alles verstehen lernen, aber die wichtigsten Zusammenhänge. Denn es gibt nicht die eine Lösung, sondern viele Herangehensweisen, die einen zum Ziel führen können. Was alle diese Herangehensweisen gemeinsam haben, ist dass sie sie alle den gleichen Grundsätzen, Gesetzen und Prinzipien des menschlichen Körpers unterliegen. Und sie alle lassen sich in das gleiche System einordnen.

Dieses System lässt auch offen, dass jeder Mensch individuell ist, eine andere Ausgangslage hat und auch mal von der Norm abweichen kann. Es ist ein bewegliches System. Zum Beispiel weiß man, dass Eisen ein Bestandteil des Bluts ist. Daran gibt es nichts zu rütteln, das ist einfach so. In diesem Bereich haben wir Absolutheit. Was es aber für jeden einzelnen bedeutet ist relativ. Denn während der Eine einfach einen Eisenmangel hat, der ganz einfach aufgefüllt werden kann, hat der Andere Probleme damit zusätzliches Eisen aufzunehmen, weil nicht genug Kupfer da ist. Eisenmangel führt zu Anämie und damit zu Schwäche und Abgeschlagenheit. Anämien können aber auch durch einen Mangel an B-Vitaminen (B12, B9, B6) bedingt sein. Die Auswirkung, die Beschwerde, das Symptom (also die Anämie) ist das gleiche, während es individuell unterschiedliche Ursachen dafür geben kann. 

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